Auf dem Weg in die finanzielle Freiheit gibt uns wohl wenig mehr Schub als zusätzliches passives Einkommen neben unseren Kapitalanlagen. Klar, mit Investments in ETFs kann man wenig falsch machen und wird auf lange Sicht ein Vermögen aufbauen. Dieses Vermögen wird einem irgendwann den Ausstieg aus dem Hamsterrad ermöglichen. Aber eben auf lange Sicht.

Die Königsdisziplin in Sachen finanzieller Freiheit ist damit passives Einkommen. Also Einkommen, welches wie durch Zauberhand in Deine Taschen fließt, ohne dass Du aktiv involviert bist. Klingt nach finanzieller Freiheit in Reinform, nicht wahr? Ist es auch.

Stell Dir einmal vor, welchen Effekt beispielsweise 1000 Euro zusätzlich im Monat aus einer passiven Einkommensquelle auf Dein Leben und Deine Ziele hätte. Und dann überlege mal, wie lange es mit Deiner aktuellen Sparquote und unterstellten 8% p. a. Durchschnittsrendite dauern wird, zusätzliche 1000 Euro monatlich aus Deinen Investments zu erzielen. Sage und schreibe 150.000 Euro bräuchte man dafür zusätzlich. Selbst bei einer guten Sparquote dauert das sehr lange. Leider.

Passives Einkommen bringt uns dem Ziel also viel schneller näher. Das große Problem ist nur: Wie baut man das auf?

Und ein weiterer Aspekt, den man nicht vergessen sollte: So lukrativ passives Einkommen auch ist. In aller Regel geht dem Ernten der süßen finanziellen Früchte eigentlich immer ein erheblicher Arbeitsaufwand voraus. Dieser will erstmal erbracht werden, bevor die neue Einkommensquelle endlich steht. Mit anderen Worten: Erst geben, dann nehmen, ist angesagt.

Man muss also entgegen dem eigentlichen Ziel des „arbeitslosen“ Einkommens erstmal sehr viel arbeiten, bevor irgendwann ein stetiger Einkommensstrom auf dem Konto landet, ohne dass man einen Finger krumm macht.

Hier nun ein paar Ideen, die Dir vielleicht weiterhelfen, ein eigenes Konzept auszuarbeiten und umzusetzen. Dabei kann es sich natürlich nur um Anregungen handeln, welche die eigene weiterführende Recherche nicht ersetzen können. Hätte ich eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie man in kurzer Zeit ein hochprofitables Online Business ohne Risiko aufbaut, wäre ich durch passives Einkommen und vor allem dem Verkauf dieser Anleitung schon jetzt unverschämt reich. Diesen Artikel würde ich dann vermutlich von der Hängematte im karibischen Steuerparadies aus schreiben.

passives Einkommen

Mehr Leben, weniger Steuern. Da wollen wir doch alle hin.

Nischenseiten für Affiliate Marketing

Eine Nischenseite ist eine Website, welche ein bestimmtes Problem einer bestimmten Gruppe durch gezielte Informationen löst. Monetarisiert wird die Seite, indem zur beschriebenen Problemlösung die erforderlichen Produkte oder Hilfsmittel gleich mitgeliefert und als Affiliate Links oder Banner in den Text eingebunden werden. Kauft jemand die Produkte über Deinen Link, geht ein Teil des Verkaufspreises als Provision an Dich.

Der Vorteil dieses Online Business ist, dass die Seite einmal ordentlich aufgesetzt, keine oder kaum laufende Überarbeitung mehr braucht. Es ist also auf einen qualitativ hochwertigen Content und gleichzeitig auch taugliche Produkte zur Problemlösung zu achten.

Als Thema eignen sich Keywords, welche wenig umkämpft sind aber ein ganz bestimmtes Problem einer betroffenen Gruppe ansprechen. Beispiele wären etwa kosmetische oder gesundheitliche Themen. Oder auch solche, in denen Du vielleicht Expertenwissen hast.

Diese Methode kann bereits mit minimalen Kosten ausprobiert werden. Am meisten wird der Aufbau einer solchen Seite wohl Deine Zeit kosten. Eine gute etablierte Seite kann einen dafür aber mit ordentlich Profit belohnen. Wie wohl bei allen Online Businesses wird man im englischsprachigen Bereich dabei noch mehr Einkommenspotential auftun als im deutschen. Allerdings dürfte das auch schwerer umzusetzen sein als in der eigenen Muttersprache. Von rechtlichen Vorgaben ganz zu schweigen.

Dropshipping

Den eigenen Onlineshop gründen und einen Großteil der Gründungsrisiken auslagern? Mit Dropshipping wird dies möglich. Produkte muss der Dropshipper nämlich nicht im Voraus kaufen. Eine unnötige Lagerhaltung entfällt. Erst wenn eine Bestellung eingeht, wird das Produkt beim Lieferanten bestellt. Dieser übernimmt dann den direkten Versand an den Kunden. Damit lagert man auch gleich noch den Aufwand für mögliche Retouren aus. Diese gehen nämlich direkt an den Lieferanten.

Diese Art der Unternehmensgründung ist sehr kostenschonend, da außer der Shop-Infrastruktur, welche über spezielle Dienstleister wie zum Beispiel Shopify günstig eingekauft werden kann, und vielleicht noch der Gewerbeanmeldung kaum Gründungskosten entstehen.

Der eigentliche Arbeitsaufwand entsteht hier im Entwickeln der Produktidee, dem Aufbau der Website, anschreiben von Lieferanten usw. Mit Abschluss dieser Arbeiten kommt dann wieder das Thema Marketing ins Spiel, welches im Onlinebusiness das Wichtigste überhaupt ist. Denkbar wäre zum Beispiel Werbeanzeigen über Google oder Social Media zu schalten. Facebook bietet angeblich eine sehr gute Möglichkeit zielgruppengerecht zu werben. Die Preisstruktur ist aber ziemlich undurchsichtig und sollte von Dir vorher für Deine genaues Vorhaben überprüft werden. Wie so oft gilt: Fragen kostet nichts.

Mit Dropshipping bietet sich Dir eine Möglichkeit ohne viel eigenes Kapital einen unternehmerischen Versuch zu machen. Im schlimmsten Fall könntest Du nach harter Arbeit feststellen, dass Deine Idee in der Praxis nicht aufgeht und daher keine Rendite abwirft. Aber selbst dann hättest Du wertvolle Erfahrung im Onlinebusiness gesammelt. Deine ersten Gehversuche im E-Commerce werden Dich nämlich mit Wissen über den Aufbau einer Website-Infrastruktur belohnen, welche für jedes Online Business sowieso nötig ist. Bei Deinem zweiten Versuch könntest Du auf diesem Wissen aufbauen.

Dein eigener Marketplace

Eine weitere Möglichkeit für passives Nebeneinkommen wäre, seine eigene Martkplatzseite für eine beliebige Nische zu entwerfen. Ein sehr erfolgreiches Modell, was einem hier sofort einfällt, wäre zum Beispiel AirBnB. Das Prinzip ist einfach: Auf der einen Seite sind Menschen, die eine Leistung oder ein Produkt einer Vielzahl von potenziellen Kunden anbieten möchten. Auf der anderen Seite sind Menschen, die nach einem bestimmten Angebot bei einer Vielzahl von Anbietern suchen und sofort vergleichen möchten. Auch BlaBlaCar wäre ein Beispiel für einen Marktplatz, welcher Anbieter und Interessenten zusammenbringt.

Das Erstellen des Martkplatzes ist dabei wohl noch recht zügig zu erledigen, wenn man erstmal weiß, wie man vorgehen muss. Schwieriger dürfte wohl werden, durch zielgenaues Marketing die notwendige Bekanntheit aufzubauen.

Die meisten werden wohl davon ausgehen, dass ein solches Unternehmen ein Mammutprojekt ist, welches sich alleine nicht umsetzen lässt. Nicht ganz. Natürlich ist der Anfangsaufwand, wie bei allen Online Unternehmungen, enorm. Aber die möglichen späteren Profite als passives Einkommen eben auch. Wie die Erstellung eines solchen Marktplatzes konkret aussehen kann, zeigt dieses ausführliche Video (Englisch):

 

Und bloggen? Nee…

Ich selbst bin Blogger und kann ganz klar sagen, dass es ein tolles Gefühl ist seine eigene Seite im Netz zu haben, welche regelmäßig von anderen gelesen wird. Aber ich verrate sicher kein Geheimnis, wenn ich behaupte: Reich wird man damit nicht. Und schon gar nicht außerhalb der englischen Sprachwelt.

Selbst die bekanntesten deutschen Finanzblogs, zu denen der Geldhamster leider noch nicht zählt, erzielen laut verschiedenen Quellen im Internet Einnahmen aus Affiliate Marketing und Werbung von meist wenigen tausend Euro im Jahr. Wohlgemerkt: Die bekanntesten Blogs. Wahrscheinlich wäre mit Vlogs via Youtube deutlich mehr drin.

Da es mir Spaß macht, mein Wissen mit anderen zu teilen, betreibe ich diesen Blog. Auch, wenn dank des Internets die Zahl der Finanzinteressierten seit Jahren steigt, gibt es immer noch viele Leute, die sich mit dem Thema Finanzen bisher kaum beschäftigt haben. Vor allem unabhängig von dem, was der Verkäufer hinter dem Bankschalter sagt. Oder einem die freundliche Stimme des Hausbank-Angestellten unaufgefordert am Telefon ins Ohr säuselt: Ob man sich nicht mal zusammensetzen und ein maßgeschneidertes, individuelles, expertengeprüftes Altersvorsorgekonzept erstellen möchte. Nein, danke. Für diejenigen, die die Platte, welche auf diesem Blog gespielt wird, bisher noch nicht gehört haben, möchte ich einen Mehrwert schaffen. Denn ich bin mir sicher: In vielen klugen Köpfen da draußen schlummert eigentlich ein perfekter Geldhamster, ohne dass es ihnen bewusst ist. Daher dieser Blog.

Wenn ich dabei nicht draufzahle und ein kleines Zusatzeinkommen erzielen kann, freue ich mich natürlich. Aber um ordentlich Geld im Internet zu verdienen, empfehle ich Dir ganz klar etwas anderes zu probieren. Bloggen ist zudem nämlich auch noch eine ganze Menge Arbeit. Und zwar dauerhaft. Passives Einkommen kann man dazu also eher nicht sagen.

Was sind Deine Erfahrungen im Online Business?

Vielleicht hast Du ja schon die eine oder andere Geschäftsidee im Online Bereich ausprobiert. Was sind Deine Erfahrungen? Vielleicht interessiert Dich aber auch ein bestimmtes Businessmodell, welches man künftig untersuchen könnte. Schreib mir dazu gerne eine Nachricht oder einen Kommentar.

Auf jeden Fall möchte ich Dich mit diesem Beitrag ermuntern, Deine ersten Versuche als Online Unternehmer mit Deinem Side Business zu wagen. Abschließend dazu eines meiner Lieblingsmottos:

Wenn das Geld erst kommt, kommt es meist in Sturzbächen!

So hoffentlich bald auch bei Dir.

 

 

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