In diesem Beitrag geht es darum Dir zu zeigen, dass Du langfristig allein schon durch das Sparen und Investieren finanziell frei werden kannst und wie lange dies dauert. Dazu wollen wir uns zunächst anschauen, wie die Lage ist, wenn man heute bei null ohne nennenswertes Vermögen anfängt. Anschließend soll es um die Faktoren gehen, welche die Dauer bis zur finanziellen Freiheit bestimmen und wie man das Ganze möglichst beschleunigt.

Denn wenn es um unsere kostbare Lebenszeit geht, wollen wir davon schließlich soviel wie möglich vor dem Hamsterrad retten. Dass das Leben dabei nun mal nicht linear verläuft, ist vollkommen klar. Es geht aber darum, eine ungefähre Vorstellung davon zu bekommen, was möglich sein könnte.

Was verstehen wir unter finanziell frei?

Zunächst müssen wir definieren, was für uns finanzielle Freiheit wirklich bedeutet. Finanziell frei bedeutet für mich, dass der aktuelle Lebensstandard allein durch die Erträge des eigenen Vermögens gedeckt wird. Man kann, muss aber nicht in einem Job arbeiten oder ein eigenes Business führen. Die Ausgaben werden allein durch Dividenden, Zinsen und Kursgewinne gedeckt. Mieteinnahmen wären daneben natürlich auch noch geeignet. Um diese soll es in diesem Beitrag aber nicht gehen.

Die jährlichen Entnahmen dürfen nur so groß sein, dass das Vermögen nicht dauerhaft schrumpft, sondern möglichst weiter wächst (wenn auch natürlich langsamer als vor dem Ausstieg aus dem Hamsterrad). Durchschnittlich sollen also jährlich mehr Erträge den Entnahmen gegenüberstehen, auch wenn es in einzelnen Jahren natürlich auch mal andersherum sein wird. So etwa bei einem Börsencrash.

Fangen wir bei Null an

Steht man komplett am Anfang der Reise und startet mit leeren Taschen, sprich null Ersparnissen, sieht die ungefähre Fahrtzeit bis zum Erreichen der finanziellen Freiheit so aus:

finanziell frei

Annahmen: 6% p.a. Nachsteuerrendite, geplante Entnahmequote nach Erreichen der finanziellen Freiheit 4% p.a.

Wie man sieht reichen 10% Sparquote nicht aus, um als junger Erwachsener nennenswert früher als die alles verprassenden Altersgenossen in den Ruhestand zu gehen. Bist Du sogar bereits in den Dreißigern oder älter ist early retirement mit einer Sparquote von bloß 10% für Dich sogar komplett abgehakt. Sorry, aber die Wahrheit tut eben manchmal weh. Trotzdem muss man aber selbst hier ganz klar sagen, dass jeder, der über Jahrzehnte auch nur 10% seines Einkommens passiv investiert, es im Alter erheblich besser haben wird als all die Altersarmen, welche dann mit nichts oder nahezu nichts aus der mickrigen Einheitsrente dastehen. Oder was auch immer der reichlich Rentenbeiträge kassierende Papa Staat dann noch rausrücken wird. Der gesetzliche Ruhestand könnte dann immerhin zu einem Ruhestand werden, der seinen Namen auch verdient.

Mit anderen Worten: Langfristig anlegen lohnt sich also immer. Denn eigenes Vermögen macht Dich unabhängig von oft leeren Versprechen der Politik und gibt Dir die Kontrolle über Dein Leben. Du musst nicht den Bittsteller spielen, den „Kleinen Mann“ und mit gefalteten Händen hoffen, hoffen, hoffen. Stattdessen bist Du ein aufrechter, eigenverantwortlich handelnder und vorausschauend planender, mündiger Erwachsener, der für sich selbst sorgen kann und will. Alles andere wäre für einen Macher wie Dich, der sich den Herausforderungen des Lebens stellt, auch unter seiner Würde. Also, bilde Vermögen, ob groß oder klein.

Richtig interessant wird es dann ab einer Sparquote von 30%

Ohne bisherige Ersparnisse und weitere Einkommensquellen kann man damit in rund 25 Jahren finanziell frei sein und dem Hamsterrad für immer auf Wiedersehen sagen. Vorausgesetzt die Annahmen von 6% Nachsteuer-Rendite p.a. und einer Entnahmequote von 4% p. a. des Gesamtvermögens nach Erreichen der finanziellen Freiheit treffen zu. Bist Du in der glücklichen Lage und hast bereits ein wenig Vermögen gebildet, wirst Du staunen wie sehr Dich das nach vorne katapultiert. Schon wenige zehntausend Euro Vermögen verkürzen die Dauer um Jahre.

Falls Du 6% p.a. nach Steuern für übertrieben hälst, überlege Folgendes:

Im Beitrag Wie wäre es mit 8 bis 10% ohne Stress ging es bereits darum, dass eine langfristige Durchschnittsrendite von 8% p. a. (oder auch etwas mehr) auf historischen Fakten basiert. Die historische Erfahrung über einen langen Zeitraum legt nahe, dass dies auch in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit so sein wird. Zieht man von 8% jährlichem Ertrag nun Abgeltungssteuer ab, wird man auf eine Nachsteuerrendite von über 6% kommen (bei ETFs werden nur 70% der Ausschüttungen mit Abgeltungssteuer versteuert).

Allerdings berücksichtigt diese Rechnung nicht, dass es bei der ETF-Anlage, insbesondere bei thesaurierenden ETFs, einen Steuerstundungseffekt gibt, welcher auch durch die Investmentsteuerreform immerhin nicht komplett beseitigt wurde. Dazu ein kleiner Exkurs. Wenn Ihr auf das Investmentsteuergesetz verständlicherweise keinen Bock habt und mir auch so glaubt, könnt Ihr den nächsten Absatz einfach überspringen.


Exkurs zur ETF-Besteuerung:

Denn letztlich ist wegen der Thesaurierung der Fondgewinne beim Anleger nur maximal die sogenannte Vorabpauschale zu besteuern. Diese ist ziemlich gering. Sie errechnet sich aus Wert der Anteile zum Jahresbeginn mal den Basiszins des Finanzministerium (aktuell mickrige 0,87%) mal 70% (da 30% von der Besteuerung freigestellt werden).

Hier ein kurzes Beispiel: Beträgt der Wert der ETF-Anteile zum 01.01. eines Jahres 10.000 € und zum 31.12. dann 10.800 €, was einer Rendite von 8% entspricht, errechnet sich folgende Steuerbelastung:

  • Vorabpauschale = 10.000 € x 0,87% x 70% – Ausschüttungen (bei Thesaurierung also 0) = 60,90 €
  • Besteuerung der Vorabpauschale = 60,90 € x 70% x 26,375% (Abgeltungssteuer plus Soli) = 11,23 €
  • Ergebnis: Auf 800 € unrealisierten Kursgewinn entfallen zum Jahresende 11,23 € Steuern, was einer Steuerbelastung der nicht realisierten Kursgewinne von nur 1,4% entspricht.

Wenn Ihr gerade so richtig große Lust verspürt, tiefer in die Investmentbesteuerung einzusteigen, verweise ich Euch gerne auf diesen sehr guten und ausführlichen Artikel von JustETF. Zum schnellen Berechnen findet Ihr dort auch einen ETF-Steuerrechner. Bei Abweichungen zu meinem Beispiel bitte nicht wundern. Der Rechner nutzt noch den Basiszins von 2016 über 1,1%. In 2018 beträgt er nur 0,87%.


Early Retirement Calculator

Soviel zur Investmentbesteuerung und zurück zum Thema Dauer bis Du finanziell frei sein kannst. Um Deine ganz persönliche Rechnung mit Deinen eigenen Annahmen aufzumachen, solltest Du mal einen Blick auf den Early Retirement Calculator von www.networthify.com werfen.

Welche Faktoren bestimmen oder verkürzen die Dauer bis wir finanziell frei werden?

Folgende Faktoren spielen eine entscheidende Rolle:

  • Lebensstandard
  • Sparquote
  • angenommene Durchschnittsrendite nach Steuern
  • geschätzte maximale Entnahmequote nach dem Ausstieg aus dem Hamsterrad

Jeder dieser Faktoren hat unmittelbaren Einfluss auf die Dauer bis zum Erreichen der finanziellen Freiheit. Während wir bei den ersten beiden Faktoren, Lebensstandard und Sparquote viel Einfluss haben, ist dies bei Rendite und maximaler Entnahmequote nicht der Fall. Aber der Reihe nach:

Lebensstandard

Vielleicht erinnerst Du Dich noch an die Frage aus meinem ersten Beitrag, welche auch an dieser Stelle für sich selbst spricht: „Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Benz ins Büro?“

Was ist Dir wichtig in Deinem Leben? Was brauchst Du wirklich, um glücklich zu sein? Eine Antwort auf diese Fragen kann ich Dir nicht abnehmen. Bist Du eher ein „Material Girl“ oder potenzieller „Playboy“ und hast hohe Ansprüche und Erwartungen an das Leben? Dann wird es nun mal länger dauern bis Du finanziell frei sein wirst. Verspürst Du reichlich Lebensfreude trotz eines eher bescheidenen Lebensstils, für den Du im Gegenzug noch in jüngeren Jahren mit einem sich vor Deinem geistigen Auge ausbreitenden unendlichen Ozean aus Zeit „entschädigt“ wirst, wird es entsprechend schneller gehen. Du entscheidest ganz allein, was Du aus Deinem Leben machen möchtest. Ich selbst sehe mich hierbei zwischen den Extremen.

Sparquote

Lebensstandard und Sparquote sind eigentlich zwei Seiten derselben Medaille. Hast Du hohe Ansprüche an Deinen Lebensstandard und damit logischerweise auch hohe Lebenshaltungskosten, wird dies Deine Sparquote negativ beeinflussen. Nun verbinden viele Menschen das Sparen, vor allem nennenswertes Sparen, häufig mit Mangel und Einschränkung. „Man muss sich doch auch mal was gönnen können!“ Oder: „Wenn Du morgen tot umfällst, kannst Du nichts mitnehmen!“ So und so ähnlich lauten die Volksweisheiten.

So wirklich überzeugt haben mich solche Sprüche aber noch nie. Wenn Du heute 25 bist und mit 65 tot umfällst, kann es schon einen gewaltigen Unterschied machen, ob Du – immer noch im Hamsterrad strampelnd – kurz vor der Dich erlösenden Rente abdankst. Oder stattdessen immerhin 20 fantastische Jahre von 45 bis 65 hattest, in denen Du Herr Deiner Zeit warst und das Leben aus vollen Zügen genossen und unzählige wertvolle Momente mit denen, die Dir lieb sind, verbracht und geteilt hast. Soviel dazu.

Meiner Meinung nach lassen die großen Vorteile, die eine hohe Sparquote mit sich bringt, die Nachteile sowieso alt aussehen. Eine Verbesserung der Sparquote wirkt sich nämlich doppelt beschleunigend auf dem Weg in Deine finanzielle Freiheit aus. Da gibt es wirklich viel Leben im Austausch für wenig Einschränkung.

finanziell frei

Das Auffinden von Einsparpotentialen sorgt für doppelten Schub auf dem Weg in die verdiente Freiheit.

Warum doppelt beschleunigend?

Ganz einfach, eine höhere Sparquote führt dazu, dass erstens Dein Vermögen schneller wächst: Du fügst dem Geldmagneten in schöner Regelmäßigkeit mehr Ersparnisse hinzu, welche ihrerseits zusätzliche Erträge verdienen.

Soweit, so gut. Dazu kommt aber noch, dass zweitens das Endvermögen, welches Du für Deine finanzielle Freiheit erreichen musst, niedriger ist. Denn bei einer höheren Sparquote sind Deine Lebenshaltungskosten natürlich entsprechend niedriger, als wenn Du alles mit vollen Händen ausgibst. Du brauchst also in logischer Konsequenz auch weniger Kapitalerträge, um Deine gesamten Ausgaben durch Dein künftiges Vermögen zu decken.

Dazu ein Beispiel:

Nehmen wir an, dass:

  • Du ein jährliches Arbeitseinkommen von 36.000 € netto verdienst und
  • Deine Ausgaben 24.000 € jährlich betragen.
  • Das entspricht einer schon ganz ordentlichen Sparquote von 33,33%.

Wir unterstellen nun, dass:

  • Du vermögensmäßig bei null anfängst,
  • eine Nachsteuerrendite von 7% p. a. erzielst (Du bist ja Optimist),
  • Du keine weiteren zusätzlichen Einkünfte beziehst und
  • später eine Entnahmequote von 4% p. a. des Gesamtvermögens planst (dazu sogleich).

Schreiben wir diese Umstände für die Zukunft linear fort, führt das dazu, dass:

  • Du nach 21,9 Jahren finanziell frei sein würdest und
  • Dein Vermögen bereits nach etwa 17 Jahren einen durchschnittlichen Ertrag in Höhe Deine jetzigen Ausgaben abwerfen würde.

Würdest Du nun jährlich weitere 2.000 € zusätzlich verdienen, würde das die Zeit bis zur finanziellen Freiheit um ein Jahr auf 20,9 Jahre verkürzen.

Würdest Du aber statt 2000 € mehr zu verdienen, einen cleveren Weg finden Deine jährlichen Ausgaben um 2000 € zu senken, würde die Zeit bis zur finanziellen Freiheit nicht bloß um ein Jahr, sondern gleich um zwei Jahre sinken. Nämlich auf 19,9 Jahre.

Dieses Beispiel verdeutlicht die doppelt positive Wirkung von Ausgabenreduzierungen: Das Vermögen wächst durch die hohe Sparrate schneller, während das zur Deckung der Gesamtausgaben notwendige Endvermögen sinkt. Bei bloßer Einkommenssteigerung bleibt die zweite Komponente aus.

Angenommene Durchschnittsrendite

Wie oben hoffentlich bereits deutlich geworden ist, sind 6% p.a. Nachsteuerrendite nicht unrealistisch. Wenn Du eher optimistisch eingestellt bist, kannst Du eventuell auch noch wie in unserem Beispiel ein weiteres Prozent drauflegen. Am besten machst Du mit dem erwähnten Rechner von Networthify Deine ganz persönliche Rechnung auf. Unter „show more options“ kannst Du auch Dein bisheriges Vermögen und die von Dir für realistisch eingeschätzten Werte für Rendite und Entnahmequote eintragen. Viel Spaß beim Rumspielen!

Maximale Entnahmequote

Bei der Frage wie groß unser Vermögen sein muss, um unseren Lebensstandard komplett und ohne weitere Einnahmen zu finanzieren, ist die Höhe der Entnahmequote besonders wichtig. Das bedeutet: Wie viel Prozent des Gesamtvermögens kann ich jährlich entnehmen, also durch Dividenden, Zinsen oder realisierte Kursgewinne, ohne dass mein Vermögen langsam aufgezehrt wird und ich schließlich in Schwierigkeiten gerate?

Eine Antwort auf diese wichtige Frage finden wir in der sog. Trinity Studie, welche zuletzt 2009 aktualisiert wurde. Dabei betrachtete man verschiedene Aktien- und Anleihen-Portfolios über einen Zeitraum von 30 Jahren. Als Ergebnis stellte sich heraus, dass man bei einer Entnahmequote von jährlich 4% ziemlich sicher sein kann, dass das Vermögen nicht vorzeitig aufgezehrt wird.

 

Der Chart zeigt jeweils für ein Portfolio mit einem Aktien-/Anleihen-Verhältnis von 50/50 (blau) und 75/25 (rot) die Höhe der möglichen Entnahmequote für einen Zeitraum von 30 Jahren. Zum Verständnis: Wäre man zum Beispiel 1975 in den Ruhestand getreten, hätte man 8,5% (rot) bzw. 7,5% (blau) pro Jahr des Gesamtvermögens entnehmen können, ohne das Vermögen vorzeitig durchzubringen.

Das einzige Jahr als Ausgangspunkt für den Ruhestand, indem eine Entnahmequote von 4% p. a. bei einer Aktien-/Anleihen-Verhältnis von 75/25 einen Tick zu hoch gegriffen gewesen wäre, war 1966. Ansonsten sieht man über einen Betrachtungszeitraum von 1926 bis 2009, dass auch eine Entnahmequote von 5% und teilweise deutlich mehr meist unproblematisch gewesen wäre. Nur bei einem Eintritt in den Ruhestand zwischen den frühen 60s und 70s wäre eine Entnahmequote von unter 5% zwingend zum Erhalt des Vermögens gewesen.

Zwar hoffen wir alle nach unserem Ausstieg aus dem Hamsterrad noch mehr als 30 schöne Jahre vor uns zu haben und müssen daher auch an einen längeren Zeitraum denken. Allerdings dürfte mit den genannten Ergebnissen eine Entnahmequote von 4% ohne großes Risiko gerechtfertigt sein.

Das Leben ist ein Auf und Ab und (hoffentlich) abwechslungsreich

Wie gesagt, lassen sich unsere Lebensumstände nicht linear in die Zukunft fortschreiben. Unser Einkommen wird Schwankungen unterliegen. Vielleicht wollen wir auch mal eine Weile unsere Arbeitszeit reduzieren. Oder gar ein paar Jahre Karriere machen und noch mehr Arbeiten, um noch mehr Geld zu verdienen, bevor wir endlich aussteigen. Jedenfalls werden wir mal mehr, mal weniger sparen können. Inflation, Änderungen der Steuergesetzgebung – was erfahrungsgemäß natürlich Verschlechterung bedeutet, möglicherweise auch eine Währungsreform können wir leider nicht beeinflussen. Letztgenannte ist auf Jahrzehntesicht auch nicht auszuschließen. Den Euro wird es bis ich alt und grau bin nicht mehr geben. Wetten, dass…

Auch unsere familiären Umstände ändern sich: Vielleicht heiratet man, bekommt Kinder. Oder man hat sie schon. Vielleicht möchte man auch irgendwann Deutschland ganz den Rücken kehren und auswandern, ob nun zeitweise oder dauerhaft.

Es gibt unzählige Faktoren, die sich auf die Dauer bis wir endlich finanziell frei sein werden auswirken. Die Eventualitäten sind vielfältig. Einen ungefähren Anhaltspunkt, wo wir stehen und wie weit unser Weg vielleicht noch sein wird, können wir uns aber mit den genannten Überlegungen jederzeit machen. Es geht dabei auch nicht um irgendeine Prognose, sondern um Deine Prognose. Ganz persönlich nach Deinen Umständen und vor allem Deinen Vorstellungen über die Zukunft.

Ein anderer Faktor, welcher sich glücklicherweise sehr beschleunigend, auf unserer Reise in die Freiheit auswirken kann sei aber noch genannt

Das Thema Side Business. Wie im Beitrag Masterplan Teil 2 – Investieren und Nebeneinkommen bereits erwähnt, sorgt der Aufbau von gewerblichem Nebeneinkommen für ganz gewaltige zusätzliche Beschleunigung auf unserem Weg zur finanziellen Freiheit. Vielleicht verfügst Du ja bereits über eine Fähigkeit oder Idee, die sich für den Start eines Side Business neben Deinem Job eignet, falls Du es noch nicht getan hast. Oder Du entwickelst erst noch eine Idee oder Fähigkeit in den vielen Jahren, die noch vor Dir liegen, und machst sie eben später zu Geld. Ein bißchen Geduld und Ausdauer wird uns das Mammutprojekt Ausstieg aus dem Hamsterrad so oder so abfordern.

Eine weitere Überlegung zum Side Business: Hat man erstmal ein zusätzliches Standbein durch ein gewerbliches Einkommen, welches zumindest einen Teil der eigenen Ausgaben deckt, kann man den Job eventuell auch schon vor dem endgültigen Erreichen der finanziellen Freiheit Lebewohl sagen. Statt komplett in der Hängematte zu liegen, könnte man sich ja fortan auch mit einem motivierenden Side Business und dem Kapitaleinkommen ein schönes (langes) Leben machen.

 

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